Graphologische Gutachten im täglichen Leben

Ein graphologisches Gutachten basiert auf den Prinzipien der Graphologie, einer Disziplin, die die Beziehung zwischen Handschrift und Persönlichkeit untersucht.

Hier sind einige der Hauptanwendungsbereiche der Graphologie:


1. Personalauswahl

Einige Unternehmen greifen auf die Graphologie als unterstützendes Instrument bei der Personalauswahl zurück. Dabei steht im Vordergrund, den am besten geeigneten Bewerber zu finden, indem bestimmte Soft Skills überprüft werden, die für die jeweilige Position als wichtig erachtet werden. Welche Merkmale dabei genauer analysiert werden, entscheidet der Arbeitgeber individuell.

Die Analyse einer Handschrift darf nur mit dem Wissen und der Zustimmung der betroffenen Person erfolgen. Wenn im Rahmen des Human Resources (HR), auch bekannt als Personalwesen oder Personalmanagement, ein Graphologe hinzugezogen wird, muss die Person, die die Schriftprobe erstellt hat, darüber informiert sein und hat das Recht, die erstellte Analyse einzusehen.

2. Berufswahl und berufliche Neuorientierung

Graphologische Gutachten können bei Fragen zur Berufswahl oder beruflichen Neuorientierung ergänzend eingesetzt werden. Sie können zusätzliche Anhaltspunkte zu berufsbezogenen Merkmalen, persönlichen Stärken und zur individuellen Arbeitsweise geben und damit die berufliche Orientierung unterstützen.

Hinweis

Die Graphologie beruht auf der fachlichen Interpretation individueller Handschriftmerkmale. Sie kann als ergänzende Methode in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, sollte jedoch im Bewusstsein ihrer Grenzen und nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage betrachtet werden.